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Feb
Ratgeber für Eltern Drucken E-Mail
So verhalten sich Kinder richtig!
100% Schutz gibt es nicht, ABER wir geben Ihnen Tipps, wie Sie ihren Nachwuchs noch besser schützen können.


1.    Thema ansprechen – Führen Sie ihr Kind altersgerecht an dieses Thema heran und vermeiden Sie Horrorszenarien. Führen Sie lieber Fälle auf in denen sich die Kinder erfolgreich gewehrt haben.

2.    Richtige Reaktion auf fremde Ansprache – Besonders effektiv ist es, wenn die Kinder ihre Stimme laut einsetzten und klare Sätze formulieren wie:
„Lassen Sie mich in Ruhe!“ – „Gehen Sie weg!“ – „Fassen Sie mich nicht an!“
Dies schreckt Täter ab, da durch diese Reaktion der Kinder die Aufmerksamkeit von Passanten auf die Situation gelenkt wird. Der Täter wird erkannt und verliert sein „Gesicht“.
Merksatz: „Täter suchen Opfer,  keine Gegner!“
Zum zweiten können Passanten durch das Siezen erkennen, das das Kind Hilfe braucht.

3.    Wenn ich alleine bin – Gerade in ländlichen Gegenden ist die Situation oft eine andere. Eine Möglichkeit hier wäre die Gruppenbildung von Kindern (z.B. mit Freundin zusammen gehen) oder auch 
Fahrgemeinschaften der Eltern.

4.    Gute und schlechte Geheimnisse – Klären Sie ihre Kinder über den Unterschied auf, da Täter oftmals ihre Opfer einschüchtern, indem sie drohen, das etwas Schlimmes passieren wird, wenn die Opfer anderen
von der Begegnung erzählen.
Als Faustregel gilt:
„Gutes Geheimnis wird nur für kurze Zeit geheim gehalten (z.B. Geburtstag, Weihnachten)
„Schlechtes Geheimnis ist etwas, was sich im Bauch (Bauchgefühl) schwer und unangenehm anfühlt. Das sollte  man unbedingt seinen Eltern, Erziehern, Lehrern oder der Polizei sagen.

5.    Wer ist ein Fremder für mich – Klären Sie ihre Kinder darüber auf was Sie unter einem Fremden verstehen. Vielleicht so: Ein Mensch mit dem Sie ihr Kind nicht bekannt gemacht haben und egal was er verspricht –
ich tue es nicht! Eine andere Möglichkeit: „Alle die nicht zur Familie gehören!“ Entscheiden Sie selbst wie sie es erklären wollen. Hauptsache IHR Kind versteht was gemeint ist.

6.    Die Tricks der Täter – Ein Täter versucht mit allen möglichen Tricks die Kinder zu dem zu bewegen was sie von ihnen wollen. Wie zum Beispiel mit
Süßigkeiten, Tierbabys, Zirkuskarten und sogar dem Unfall der Eltern. Die Kinder sollen doch bitte ins Auto steigen, damit der Täter sie ins Krankenhaus fahren kann. Es ist schwer als Kind solchen Behauptungen
zu widerstehen, aber schärfen Sie ihrem Kind ein, das Sie niemals einen Fremden schicken würden der sie abholen kommt.

7.    Vorbeugung schützt vor Schaden – Die elterliche Aufklärung ist der erste Schritt und sollte selbstverständlich sein. Trotzdem kann man als Elternteil nicht alles leisten.
Sprechen Sie dieses Thema auch im Kindergarten und in der Schule an, weil hier entsprechende Präventionsarbeit durchgeführt werden kann.
Zum Beispiel in Form eines Gewaltpräventionskurses der EWTO unter Leitung von Fachtrainer Thomas Möller. Hier erhalten Sie das Informationsmaterial.